{"id":1362,"date":"2021-02-06T13:11:06","date_gmt":"2021-02-06T12:11:06","guid":{"rendered":"http:\/\/sehnsuchtsmuseum.de\/schau\/?page_id=1362"},"modified":"2026-01-31T13:44:28","modified_gmt":"2026-01-31T12:44:28","slug":"ueber-das-museum","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/sehnsuchtsmuseum.de\/schau\/ueber-das-museum\/","title":{"rendered":"\u00dcber das Museum"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-4abaebe4de232d7d271b79fe7d0c945f wp-block-paragraph\">Das Sehnsuchtsmuseum ist das Konzept und Gesamtkunstwerk der Leipziger K\u00fcnstlerin Inka Perl. Es widmet sich dem Bewahren immaterieller Werte in \u00e4sthetisch-philosophischer Weise. Der reale Ort als Genuss-Mischung k\u00f6rperhafter Kunst und Kommunikation soll hiermit geheiligt werden. Das Sehnsuchtsmuseum versteht sich als mobiles Gesamtkunstwerk, das \u00e4ltere und neue Arbeiten lebendig miteinander vereint. Als begehbares Raumbild ist es tempor\u00e4r in Ausstellungssituationen zu erleben, ein \u00f6ffentlicher Ort zur l\u00e4ngerfristigen Etablierung wird gesucht.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-d3816462f31e9747a06f234f10cb636c wp-block-paragraph\">Im Sommer 2023 fusionierte \u201eInka Perls Sehnsuchtmuseum\u201c mit der Sammlung &#8222;Kosmos 103&#8220; der Leipziger K\u00fcnstlerin Heidi Baudrich. \u00dcber zwei Jahre stellten sie ihre Werke gemeinsam und in Beziehung zueinander in der Leipziger Baumwollspinnerei, Spinnereistra\u00dfe 11, Halle 20, I. OG im \u201eSeltsamen Ort\u201c aus, welcher zu Rundg\u00e4ngen und auf individuelle Anfrage hin ge\u00f6ffnet war. <\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-group\"><div class=\"wp-block-group__inner-container is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow\">\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Halt finden in Konstanten<\/strong><br><br>Die Zeit und ihre F\u00fclle an Zeugnissen rast an uns vor\u00fcber, schneller als wir imstande sind wahrzunehmen, aufzunehmen und zu verarbeiten. Was geschieht mit den Dingen, die durch die Maschen unserer Aufmerksamkeit gefallen sind, uns aber dennoch pr\u00e4gen \u2013 unser Weltbild, unser Sch\u00f6nheitsbild, unsere Kultur?<br><br>Als bewegte sich Inka Perl au\u00dferhalb der Zeit in einer Beobachterposition, scheint ihr jene M\u00f6glichkeit zu eigen, ihre Aufmerksamkeit den Dingen zu widmen, die durch das gesellschaftliche Wertsystem fielen und diese zu speichern. Sie ist Medium der Dinge, die nicht vergessen werden d\u00fcrfen. Insofern ist Inka Perl eine Art H\u00fcterin unserer Kultur und erf\u00fcllt eine Ged\u00e4chtnisfunktion. Sie breitet ihre R\u00f6cke aus und f\u00e4ngt die Sch\u00f6nheit auf, die wie Plankton in die Tiefe des Unterbewusstseins der Gesellschaft sinkt. Sie sammelt, verdichtet und \u00fcbersetzt. So bekommt das Unterbewusste ein Gesicht und erm\u00f6glicht uns, zu erkennen, was sich uns bisher als Wert nicht erschlossen hat. <\/p>\n<cite>Auszug aus dem <a href=\"http:\/\/sehnsuchtsmuseum.de\/schau\/katalog-3\/halt-finden-in-konstanten\/\" data-type=\"page\" data-id=\"772\">Text<\/a> von Louise Walleneit<\/cite><\/blockquote>\n<\/div><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Sehnsuchtsmuseum ist das Konzept und Gesamtkunstwerk der Leipziger K\u00fcnstlerin Inka Perl. Es widmet sich dem Bewahren immaterieller Werte in \u00e4sthetisch-philosophischer Weise. Der reale Ort als Genuss-Mischung k\u00f6rperhafter Kunst und Kommunikation soll hiermit geheiligt werden. 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